Das freundliche Westend von Friedrichshafen

Ein Blog für die Einwohner und die Gäste von Fischbach ... und nicht zuletzt für jene, die es in die Ferne verschlagen hat - erinnern Sie sich an interessante Dinge über Fischbach, den westlichen Stadtteil von Friedrichshafen am Bodensee. Erfahren Sie mehr über Geschichte, Freizeitmöglichkeiten und Brauchtum ...

 

Fischbach grenzt im Süden unmittelbar an den Bodensee, westlich an die ehemalige Grenze zum Land Baden (Grenzhof) und östlich an den Friedrichshafener Stadtteil Manzell.

 

Die Gemeinde hat rund 8560 Einwohner und die sechsthöchste Einwohnerzahl im Bodenseekreis. Kreis- und landesweit gesehen leben in Fischbach überdurchschnittlich viele Menschen im Alter von über 65 Jahren. Die Bevölkerungsdichte liegt deutlich über dem Landesschnitt.

 

Quelle statistische Daten: Deutschland 123 (2017): Friedrichshafen Fischbach: Einwohner. URL: http://www.deutschland123.de/friedrichshafen-fischbach-einwohner [Stand: 04.02.2017]

Fischbacher Impressionen, altes Dorf (Bild: MS).
Fischbacher Impressionen, altes Dorf (Bild: MS).

Geschichte von Fischbach

Weg von der Spaltensteinerstraße über die Brunnisach ins "alte Dorf" Fischbach (Bild: MS).
Weg von der Spaltensteinerstraße über die Brunnisach ins "alte Dorf" Fischbach (Bild: MS).

Die Quellen machen unterschiedliche Angaben darüber, wann Fischbach erstmals urkundlich erwähnt wurde. Laut der Wikipedia war es 674 unter anderem als Besitzung des Klosters St. Gallen. Unstrittig ist, dass Fischbach einer der ältesten Orte am Bodensee ist, der Erwähnung findet.

 

Die Besitzungen gingen im Mittelalter an das Spital Konstanz über. Um 1500 fiel Fischbach an Österreich und um 1805 an das Haus Württemberg. Ab 1812 gehörte der Ort zur Gemeinde Hagendorn, ein paar Jahre später zur Gemeinde Berg.

 

1850 wurde Fischbach Bestandteil der neu gegründeten Gemeinde Schnetzenhausen. 1937 wurde Fischbach zusammen mit Schnetzenhausen nach Friedrichshafen eingemeindet.

 

Zu Fischbach gehören heute die Gemarkungen (Teilorte) Riedern und Spaltenstein, nordwestlich bzw. nördlich gelegen.

 

Quelle: Wikipedia (2017): Fischbach (Friedrichshafen). URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Fischbach_(Friedrichshafen) (Stand: 05.02.2017)

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Die Fischbacher Fasnet und ihre Gruppen

 

Fischbach und der Bodensee, die Fischer und ihre langen Angelruten ... was lag näher, als im November 1962 die Maskengruppe der Bächlesfischer zu gründen? Die Bächlesfischer tragen im Vergleich zu den vielen Hexen, Waldschraten und Kobolden der Region ein ganz untypisches "Häs".

 

Die Gruppe ist in ihrem Erscheinungsbild an einen alten, früher ortsbekannten Fischer, den Enzenmüller Franz, angelehnt. Sie ist die älteste und lange einzige organisierte in Fischbach, obwohl hier - wie in allen anderen Orten am Bodensee, wie zum Beispiel in Friedrichshafen - viel früher die Fasnacht gefeiert wurde. Die ältesten Fischbacher Belege gehen auf die Zeit um 1860 zurück. 

Fischbacher Fasnet 2017
Tradition "Fischbacher Samstag": Szene vom Umzug 2017

Die Bächlesfischer haben ihren Namen von der zwölf Kilometer langen Brunnisach, einem Flüsschen, das beim Fischbacher Gondelhafen in den Bodensee mündet.

 

1927 wurde die erste und lange einzige Schalmeienkapelle der Region gegründet, die sich in den 1960er-Jahren den Bächlesfischern, kurz: "Bäfis" genannt, anschloss.

 

Lange waren die Bäfis alleine, bis 2002 die Gruppe der Brunnisach-Hexen gegründet wurde: Sie stellt eine Reminiszenz an den "alten" Dorfkern von Fischbach dar, durch den das genannte Flüsschen Brunnisach fließt. Die Brunnisach-Hexen sehen toll aus und erfreuen sich wie viele Hexenzünfte der Region regen Zulaufs.

 

Seit 1998 gibt es noch den Trommlerzug Graf-Ferdinand vom Ines, auf dessen Idee die Gründungsmitglieder in der gleichnamigen Bierstube namens "Ines" kamen. Optisches Kennzeichen sind die schwarz-weiß gefleckten Kuh-Kostüme.

 

Das folgende Video findet sich auf YouTube und zeigt Ausschnitte vom Großen Narrensprung 2012. In diesem Jahr wurde der fünfzigste Geburtstag der Bächlesfischer gefeiert:

 

Die Verlinkung des Bildes führt zu dem Film vom Fischbacher Fasnetsumzug 2012 auf YouTube.
Die Verlinkung des Bildes führt zu dem Film vom Fischbacher Fasnetsumzug 2012 auf YouTube.
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Uferpromenade und Uferweg

Gondelhafen Friedrichshafen-Fischbach (Bild: MS)
Gondelhafen Friedrichshafen-Fischbach (Bild: MS)

Fischbach hat eine kurze, schöne Uferpromenade, die in den Uferweg nach Friedrichshafen übergeht.

 

Kommt man auf der B31 von Immenstaad, von Westen, geht zwischen den Gebäuden des Hotel Traube rechts die Fischerstraße hinab an den See (Achtung: Woanders parken, zum Beispiel an einem der wenigen Plätze nördlich des Friedhofs. Unterhalb der Traube ist sogar im Winter alles zugestellt und es gibt kaum Parkplätze).

 

Man sieht unterhalb des Hotels schnell den Fischbacher Yachthafen, wo die Uferpromenade beginnt. Das Restaurant im Vereinsheim des Yachtclubs, welches man als erstes sieht, ist seit vielen Jahren für die Allgemeinheit zugänglich. Hier kann man preiswert und günstig gutbürgerlich essen, und im Sommer lässt es sich prima in der Gartenwirtschaft unmittelbar am Hafen aushalten.

 

Nach dem Fildenplatz: Am Fischbacher Ufer entlang Richtung Strandbad, Negerbad und Freizeitgelände (Bild: MS).
Nach dem Fildenplatz: Am Fischbacher Ufer entlang Richtung Strandbad, Negerbad und Freizeitgelände (Bild: MS).

Wir halten uns rechter Hand am Gondelhafen entlang und kommen an das renaturierte Ufer, rechts die Hafenausfahrt, geradeaus über den See der Blick auf das Schweizer Ufer und die Alpen.

 

Wir gehen nach Westen, am Ufer entlang, links die Musikmuschel aus den 1950er-Jahren. Geradeaus gehen wir Richtung Fildenplatz, wo früher viele Sommerfeste abgehalten wurden. Rechts die Gartenwirtschaft zum Schorsch. Hier geht die Promenade über in einen nicht asphaltierten Uferweg. Das Strandbad kommt in Sicht, welches man im Sommer, während der Badesaison, auf Grund der Sperrung des Uferweges nördlich um das Gelände des Freibades umgehen muss. Im Winter geht es hier direkt auf dem Weg, unmittelbar oberhalb des Sandstrands entlang, weiter.

 

Es geht über den Weg durch den Uferwald, nördlich angrenzend an das "Negerbad", weiter.

Nach dem Freizeitgelände: Uferweg Richtung Friedrichshafen unterhalb des Betriebsgeländes der MTU (Bild: MS).
Nach dem Freizeitgelände: Uferweg Richtung Friedrichshafen unterhalb des Betriebsgeländes der MTU (Bild: MS).

Anschließend geht es nach links hoch, rechts durch eine Schranke an dem Waldparkplatz vorbei Richtung "Freizeitgelände". Hierbei handelt es sich um den ehemaligen "alten Campingplatz" von Fischbach, der in einer parkähnlichen Anlage zum Grillen und Baden einlädt.

 

Seit ein paar Jahren gibt es hier den Coffeeshop "Strandgut", wo man in lauen Sommernächten, im Freien sitzend bei einem Glas Wein, auf den See schauen und prima entspannen kann. Ein wunderbares Plätzchen. Die Pächter kümmern sich  um die Pflege der Anlage.

 

Durchquert man das Areal des Freizeitgeländes nach Westen, führt sich der Weg unterhalb des Betriebsgeländes der MTU Friedrichshafen (ein Kernunternehmen der Rolls Royce Power Systems) Richtung Seemoos und nach Friedrichshafen fort. Bis Mitte 2015 war der Abschnitt für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Heute ist es ein lohnenswerter Ausflug, direkt am See entlang.

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Gartenwirtschaft "Zum Schorsch"

Gartenwirtschaft Stärr Schorsch in Fischbach.
Der "Stärr Schorsch" ist in Fischbach eine Institution (Bild: Björn Hänssler. Mit freundlicher Genehmigung der Tourist-Information Friedrichshafen).

Der "Stärr Schorsch" ist in Fischbach, in Friedrichshafen und weit darüber hinaus eine Institution. 2008 wurde die Gartenwirtschaft als "schönster Biergarten des Südens" von der Schwäbischen Zeitung ausgezeichnet.

 

1934 eröffnete Georg Stärr am Fischbacher Ufer des Bodensee  einen Bootsverleih. 1948 kam ein Kiosk mit Schanklizenz hinzu. Das waren die Anfänge des heutigen Kult-Biergarten. Bis heute handelt es sich um einen wunderbareren, verträumten und idyllischen Platz, der unterhalb am Fischbacher Fildenplatz angrenzt.

 

Es gibt selbst im digitalen Zeitalter nichts Schöneres, als hier an einem warmen Sommerabend zu verweilen und analog ein Bier, einen Most oder ein Viertele Wein zu genießen. Der perfekte Ort um vom Stress des Alltags abzuschalten und das Gefühl eines Abends wie am Meer zu genießen.

 

Der SWR berichtete über die Gartenwirtschaft:

 

Die Verlinkung des Bildes führt auf eine "Landesschau Mobil"-Reportage des SWR über die Gartenwirtschaft "Zum Schorsch" auf YouTube.
Die Verlinkung des Bildes führt auf eine "Landesschau Mobil"-Reportage des SWR über die Gartenwirtschaft "Zum Schorsch" auf YouTube.

 

Wie in der Reportage berichtet wird, ist der Gründer der Gartenwirtschaft, Georg Stärr, als "Reiter über den Bodensee" bekannt: Bei der Seegfröne führte er am 12. Februar 1963 die Eisprozession zwischen Hagnau und Münsterlingen als Reiter über den zugefrorenen See an.

 

Mehr Informationen und Impressionen gibt es auf der Website der Gartenwirtschaft.

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Campingplatz Friedrichshafen - Fischbach

Der beliebte Campingplatz von Fischbach liegt am westlichen Ortsrand, zwischen der viel befahrenen Bundesstraße 31 und dem Bodensee. Fährt man von Immenstaad Richtung Friedrichshafen, geht es kurz nach dem Ortsschild von Fischbach rechts in das Gelände.

 

Der Campingplatz verfügt über einen schönen Strand mit angrenzender Liegewiese. Es gibt vergleichsweise wenig Dauer-Camper (ca. 80 Standplätze für Touristen.)

 

Es gibt einen Kinderspielplatz, einen Boots-Slip, behindertengerechte und saubere Sanitäranlagen sowie das gemütliche Selbstbedienungsrestaurant "Schiffle". Die Anlage ist schön begrünt.

 

Im folgenden Video erhalten Sie einen guten ersten Eindruck.

 

Die Verlinkung des Bildes führt zu einer Präsentation des Campingplatz Fischbach auf YouTube.
Die Verlinkung des Bildes führt zu einer Präsentation des Campingplatz Fischbach auf YouTube.
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